App-V 5 Reporting konfigurieren und aktivieren

Möchte man mit seiner App-V 5 Infrastruktur nicht nur virtualisierte Anwendungspakete bereitstellen, sondern aus Auswertungen über die Nutzung der Pakete durchführen, dann wird unter App-V 5 ein App-V 5 Reporting Server benötigt. In einer Single Server Lösung kann das derselbe Server wie der Management Server sein. Das Aufsetzen einer App-V 5 Single Server Lösung wird in diesem Blogbeitrag beschrieben: http://www.hanrath.de/app-v-5-installation-anleitung/
Neben dem Vorhandensein des Reporting Servers und der App-V 5 Reporting Datenbank werden Konfigurationen auf den App-V 5 Clients benötigt.
Anders als beim SCCM, wo man deutlich mehr als 400 vorgefertigte Reports in einer durchdachten Konsole hat, kommt der App-V Server mit genau: „Nichts“ 🙂 Um die Abfragen und die Darstellung muss man sich selbst kümmern.

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SCVMM 2012 R2 Update Rollup 1 Installation

Das Update Rollup 1 für den System Center Virtual Machine Manager 2012 R2 ist vor geraumer Zeit erschienen. In diesem Fall ist es leider nicht mit einem simplen Doppelklick auf eine .exe Datei getan. Im Folgenden eine kurze Anleitung wie das Update des SCVMM 2012 R2 unfallfrei zu schaffen sein sollte.

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App-V 5 mit Remote SQL Datenbank-Server

In einem früheren Artikel hatte ich die Installation der denkbar kleinsten App-V 5 Infrastruktur gezeigt. In der Praxis finde ich bei meinen Kunden aber im Normalfall mindestens den Wunsch danach die nächstgrößere Ausbaustufe zu wählen. Nämlich die Variante mit einem Remote SQL Server.
Das Anlegen der Remote Datenbanken habe ich hier beschrieben: http://www.hanrath.de/app-v-5-remote-sql-datenbank-server
Das mögliche Szenario mit getrennten App-V 5 und SQL Rollen könnte so aussehen wie hier dargestellt. In dieser Grafik sind zusätzlich das zwingend benötigte AD, eine Sequencer Station und ein Empfänger der Pakte (hier ein RDS oder Xen Desktop 7) zu sehen:

App-V 5 mit Remote SQL Datenbank-Server - 032814 1159 AppV5mitRem1 - 1

Wie man im späteren Verlauf der Screenshots vielleicht erkennen kann, lässt sich natürlich auch ein SQL Cluster für die App-V Datenbanken verwenden. Das soll hier aber nicht weiter thematisiert werden. Es soll hier um den App-V Teil der Installation gehen.

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SCSM 2012 R2 Benutzerdefinierte Benutzerrolle erstellen

Im Zuge der Implementierungen einer SCSM 2012 R2 (System Center Service Manager 2012 R2) für einen Kunden, möchte ich kurz den Weg aufzeichnen, wie im SCSM 2012 R2 eine neue benutzerdefinierte Benutzerrolle angelegt wird. In dieser Basis-Implementierung werde ich weitestgehend die Standard-Einstellungen weiter verwenden. Diese können natürlich im Nachhinein feiner konfiguriert werden.
Es existieren 13 vordefinierte Benutzerrollen im SCSM 2012 R2. Diese können um eigene Benutzerrollen erweitert werden:

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App-V 5 Remote SQL Datenbank-Server

Ich arbeite erneut in einem überschaubaren App-V 5 Projekt und benötige eine eigene Gedankenstütze zur unsäglichen Konfiguration der App-V 5 Datenbanken auf einem Remote-SQL-Server.
Die App-V 5 Management Server Installation benötigt eine existierende Datenbank. Bei einem lokal installierten SQL Server lässt diese sich diese Datenbank aus dem App-V 5 Installationsassistenten heraus erstellen. Bei der Verwendung eines Remote SQL Servers geht das nicht; sie muss manuell erstellt und konfiguriert werden. Zu diesem Zweck hat Microsoft .sql Skipte in die Installationsverzeichnisse gelegt. Nach der Anpassung der Skripte können diese auf dem SQL Server in der entsprechenden Instanz ausgeführt werden. Dabei werden die Datenbanken erstellt, welche dann durch den Installationsassistenten für den App-V 5 Management Server verwendet werden können.

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SCVMM 2012 R2 Installation

Die Installation des System Center Virtual Machine Managers 2012 R2 ist weitgehend identisch mit der Installation des SCVMM 2012 SP1 welche ich bereits hier beschrieben habe: http://www.hanrath.de/installation-system-center-virtual-machine-manager-2012-sp1-auf-windows-server-2012/
Der Vollständigkeit halber gibt es diesen Artikel zusätzlich. Sicherlich mit ein paar kleinen neuen Aspekten auf welche ich im ersten Artikel nicht eingegangen bin. Der SCVMM 2012 R2 ist absolute Voraussetzung dafür, dass man Hyper-V Hosts und Cluster unter Windows Server 2012 R2 im System Center Virtual Machine Manager verwalten kann.

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App-V 5 SP2 Sequencer Installation

Die App-V 5 Sequencer Installation ist zunächst mal recht simpel. Zu beachten ist, dass es sowohl App-V 5 SP1 als auch App-V 5 SP2 seinen eigenen Client und seinen eigenen Sequencer mit bringen; im Gegensatz zum App-V Management Server, der im MDOP 2013 R2 enthaltenen App-V 5 SP2 nicht aktualisiert wurde.
Es gibt für eine ca. 76MB große „appv_sequencer_setup.exe“ Datei. Diese wird zur Installation des Sequencers sowohl auf x86 als auch auf x64 Maschinen verwendet.
Weiterhin zu beachten ist, dass auf Windows 7 Geräten die PowerShell 3.0 installiert worden sein muss.
Nach Aufruf der App-V 5 Sequencer Installations-Datei startet der Installationsassistent:

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App-V 5 Installation – Single Server

Ich möchte in den kommenden Monaten App-V 5 in verschiedenen Konfigurationsvarianten vorstellen.
Die aktuelle App-V 5 Version ist die Version App-V 5 SP2. App-V 5 SP2 ist Teil des MDOP 2013 R2. In App-V 5 SP2 wurden im Vergleich zum SP1 aber nur die Sequencer und die Clients angepasst. Aus diesem Grunde ist aktuell der Management Server des App-V 5 SP1 die neueste verfügbare Version.
Die einfachste aller Varianten wird im Folgenden vorgestellt und durch eine Installationsanleitung begleitet.
Die denkbar einfachste App-V 5 Konfiguration ist eine reine Single-Server Lösung. Hier liegen der SQL-Server und sämtliche App-V 5 Komponenten auf nur einer einzigen Hyper-V VM.
Als Basis dient mir ein Windows Server 2012 R2 mit aktuellem Patch-Level. Darauf betreibe ich lokal einen SQL Server 2012 SP1 Standard. Um diesen auf dem Windows Server installiert zu bekommen, benötigt man das Server-Feature .Net-Framework 3.5.
Der SQL Server kann extrem abgespeckt installiert werden und wird mit mindestens den folgenden Parametern installiert:

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Softwareupdates Management im SCCM 2012

Eine der Funktionen die sich im SCCM 2012 und neueren Versionen geändert haben, ist die Updateverwaltung. Die neue Updateverwaltung ist etwas schlanker als das Update Management im SCCM 2007. Dennoch muss man durch das Konstrukt zunächst durchsteigen um es zu verinnerlichen.
Versuchen wir uns dem Thema der Reihe nach zu nähern.
Die „Softwareupdates“ sind im SCCM 2012, SCCM 2012 SP1 und SCCM 2012 R2 zu finden unter: „Softwarebibliothek | Übersicht | Softwareupdates“.
Dieser Bereich ist in 4 weitere Unterpunkte unterteilt: „Alle Softwareupdates“, „Softwareupdategruppen“, „Bereitstellungspakete“ und „Automatische Bereitstellungsregeln“. Letzteren Punkt möchte ich hier nicht näher betrachten.
Nach grundsätzlich erfolgreicher Konfiguration der Updatefunktion im SCCM kann das eigentliche Update Management beginnen. Darauf soll der Focus in diesem Blog-Artikel liegen.

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