Mit dem SCCM 2012 R2 ein App-V 5 Paket verteilen

Es wird Zeit, dass ich endlich mal ein App-V 5 Paket mit dem SCCM 2012 R2 verteile. Im Folgenden die Bilderreiche Dokumentation einer „Quick and Dirty“ Bereitstellung eines App-V 5 Paketes.
Zu Dokumentationszwecken habe ich mal wieder ein Screenshot-Fest veranstaltet. Einige der Bilder sind sicher unnötig. Immer wenn ich Wochen oder Monate später selbst meine eigenen Anleitungen benötige, bin ich über die komplette Darstellung recht froh.

Ausgangssituation und Ziel

In meiner Testumgebung existiert eine vollwertige App-V 5 Infrastruktur inklusive einiger fertiger App-V 5 Pakete. Also ist es mein Ziel eines dieser sowieso schon existierenden Pakete unangetastet mit dem SCCM 2012 R2 verteilen zu lassen.

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Windows Systeme absichern mit dem „Enhanced Mitigation Experience Toolkit“ – Teil 1

Die meisten dürften sich jetzt fragen was das „Enhanced Mitigation Experience Toolkit“ (kurz EMET) ist. EMET ist ein kostenloses Zusatzprogramm von Microsoft, das die Ausnutzung verschiedener Angriffsarten verhindern soll. Durch diese Techniken kann die Ausnutzung von Sicherheitslücken, auch von unbekannten, teilweise verhindert werden. So hat EMET zum Beispiel auch vor der RTF-Lücke (CVE-2014-1761) in Outlook / Word geschützt, die Alternative war das unterbinden der Anzeige von RTF Inhalten in Microsoft Word und Outlook.

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App-V 5 Reporting konfigurieren und aktivieren

Möchte man mit seiner App-V 5 Infrastruktur nicht nur virtualisierte Anwendungspakete bereitstellen, sondern aus Auswertungen über die Nutzung der Pakete durchführen, dann wird unter App-V 5 ein App-V 5 Reporting Server benötigt. In einer Single Server Lösung kann das derselbe Server wie der Management Server sein. Das Aufsetzen einer App-V 5 Single Server Lösung wird in diesem Blogbeitrag beschrieben: http://www.hanrath.de/app-v-5-installation-anleitung/
Neben dem Vorhandensein des Reporting Servers und der App-V 5 Reporting Datenbank werden Konfigurationen auf den App-V 5 Clients benötigt.
Anders als beim SCCM, wo man deutlich mehr als 400 vorgefertigte Reports in einer durchdachten Konsole hat, kommt der App-V Server mit genau: „Nichts“ 🙂 Um die Abfragen und die Darstellung muss man sich selbst kümmern.

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App-V 5 mit Remote SQL Datenbank-Server

In einem früheren Artikel hatte ich die Installation der denkbar kleinsten App-V 5 Infrastruktur gezeigt. In der Praxis finde ich bei meinen Kunden aber im Normalfall mindestens den Wunsch danach die nächstgrößere Ausbaustufe zu wählen. Nämlich die Variante mit einem Remote SQL Server.
Das Anlegen der Remote Datenbanken habe ich hier beschrieben: http://www.hanrath.de/app-v-5-remote-sql-datenbank-server
Das mögliche Szenario mit getrennten App-V 5 und SQL Rollen könnte so aussehen wie hier dargestellt. In dieser Grafik sind zusätzlich das zwingend benötigte AD, eine Sequencer Station und ein Empfänger der Pakte (hier ein RDS oder Xen Desktop 7) zu sehen:

App-V 5 mit Remote SQL Datenbank-Server - 032814 1159 AppV5mitRem1 - 1

Wie man im späteren Verlauf der Screenshots vielleicht erkennen kann, lässt sich natürlich auch ein SQL Cluster für die App-V Datenbanken verwenden. Das soll hier aber nicht weiter thematisiert werden. Es soll hier um den App-V Teil der Installation gehen.

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App-V 5 Remote SQL Datenbank-Server

Ich arbeite erneut in einem überschaubaren App-V 5 Projekt und benötige eine eigene Gedankenstütze zur unsäglichen Konfiguration der App-V 5 Datenbanken auf einem Remote-SQL-Server.
Die App-V 5 Management Server Installation benötigt eine existierende Datenbank. Bei einem lokal installierten SQL Server lässt diese sich diese Datenbank aus dem App-V 5 Installationsassistenten heraus erstellen. Bei der Verwendung eines Remote SQL Servers geht das nicht; sie muss manuell erstellt und konfiguriert werden. Zu diesem Zweck hat Microsoft .sql Skipte in die Installationsverzeichnisse gelegt. Nach der Anpassung der Skripte können diese auf dem SQL Server in der entsprechenden Instanz ausgeführt werden. Dabei werden die Datenbanken erstellt, welche dann durch den Installationsassistenten für den App-V 5 Management Server verwendet werden können.

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App-V 5 SP2 Sequencer Installation

Die App-V 5 Sequencer Installation ist zunächst mal recht simpel. Zu beachten ist, dass es sowohl App-V 5 SP1 als auch App-V 5 SP2 seinen eigenen Client und seinen eigenen Sequencer mit bringen; im Gegensatz zum App-V Management Server, der im MDOP 2013 R2 enthaltenen App-V 5 SP2 nicht aktualisiert wurde.
Es gibt für eine ca. 76MB große „appv_sequencer_setup.exe“ Datei. Diese wird zur Installation des Sequencers sowohl auf x86 als auch auf x64 Maschinen verwendet.
Weiterhin zu beachten ist, dass auf Windows 7 Geräten die PowerShell 3.0 installiert worden sein muss.
Nach Aufruf der App-V 5 Sequencer Installations-Datei startet der Installationsassistent:

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App-V 5 Installation – Single Server

Ich möchte in den kommenden Monaten App-V 5 in verschiedenen Konfigurationsvarianten vorstellen.
Die aktuelle App-V 5 Version ist die Version App-V 5 SP2. App-V 5 SP2 ist Teil des MDOP 2013 R2. In App-V 5 SP2 wurden im Vergleich zum SP1 aber nur die Sequencer und die Clients angepasst. Aus diesem Grunde ist aktuell der Management Server des App-V 5 SP1 die neueste verfügbare Version.
Die einfachste aller Varianten wird im Folgenden vorgestellt und durch eine Installationsanleitung begleitet.
Die denkbar einfachste App-V 5 Konfiguration ist eine reine Single-Server Lösung. Hier liegen der SQL-Server und sämtliche App-V 5 Komponenten auf nur einer einzigen Hyper-V VM.
Als Basis dient mir ein Windows Server 2012 R2 mit aktuellem Patch-Level. Darauf betreibe ich lokal einen SQL Server 2012 SP1 Standard. Um diesen auf dem Windows Server installiert zu bekommen, benötigt man das Server-Feature .Net-Framework 3.5.
Der SQL Server kann extrem abgespeckt installiert werden und wird mit mindestens den folgenden Parametern installiert:

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App-V Microsoft Official Course – MOC Schulungen

Microsoft Application Virtualization, oder kurz: App-V, gewinnt deutlich an Marktvolumen. Leider gibt es keinen aktuellen offiziellen Microsoft Schulungs-Kurs. Es gibt aber diverse Kurse in denen App-V zumindest in Teilen eine Rolle spielt. Über die einzelnen Kurse möchte ich kurz und zusammenfassend informieren. Mit Hilfe der sogenannten „Custom MOC“ Schulungsunterlagen kann der Kunde, in Absprache mit einem Microsoft Learning Partner, seinen reinen App-V Kurs bekommen. Solche Custom MOC Kurse haben den Vorteil, dass man Originale Schulungsunterlagen mit an die Hand bekommt und dass man die Themen und Themenschwerpunkte im Vorfeld mit dem Schulungscenter besprechen und festsetzen kann.

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App-V 5 SP2 Support für Office 2013 VL

Die Möglichkeit der Virtualisierung des Microsoft Office Paketes ist für viele Kunden ein wichtiger Pfeiler, wenn es darum geht Entscheidungen zu treffen ob Applikations-Virtualisierung eingesetzt werden soll oder nicht. Seit der Version App-V 4.6 war das Office 2010 offiziell „supported“ und Volumens-Aktivierungen waren über „Umwege“ möglich; das galt auch für App-V 5.
Das „Office Deployment Tool for Click-to-Run“ wird für App-V 5 SP2 die Volumen-Lizenz-Editionen des Office 2013 unterstützen.
Damit fällt eine wichtige Hürde für einige Kunden, die bisher zögerten App-V 5 in ihrer Umgebung einzusetzen. Bisher war es zwar möglich Office 365 ProPlus oder ältere Versionen in App-V 5 zu „sequencen“ beziehungsweise zu paketieren, aber die Möglichkeit des Einsatzes der VL Editionen ist sicher ein wichtiger Fortschritt.
Die Aktivierung kann dabei über einen KMS Server, Active Directory integriert oder per MAK erfolgen.
Die unterstützte Paketierungsmöglichkeit für Office 2013 in App-V 5 SP2 schließt im Übrigen auch Visio 2013 und Project 2013 ein. Wie selbstverständlich können diese Office 2013 Pakete auch für eine Bereitstellung in den Remote Desktop Services (RDS) und Citrix XenApp verwendet werden.

Es gibt damit im Wesentlichen 3 verschiedene Varianten, neben der nativen Installation, welche durchaus unterschiedliche Features beinhalten oder unterstützen.

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