SCCM 2012 Reports öffnen nicht

Mal wieder ein kleiner Fehler mit großer Wirkung der mir mal wieder beim System Center Configuration Manager 2012 R2 begegnet ist. Auch über diesen Fehler ist ein Kunde gestolpert; aus aktuellem Anlass zeige ich hier die Lösung für dieses Problem.
Die SCCM Reports sind ein phantastisches Mittel um seine Fragen über seine verwaltete Umgebung, auf Basis der SCCM Datenbank, beantwortet zu bekommen. Die Reports werden aus der SCCM Konsole aufgerufen und dann im Microsoft Report Viewer angezeigt.
Es kann vorkommen, dass die System Center Configuration Manager Konsole installiert ist – unabhängig davon ob auf einem der SCCM Server oder auf einer Admin Workstation – alle Berichte zur Auswahl angezeigt werden, aber bei dem Versuch einen Bericht auszuführen, einfach nichts, absolut gar nichts passiert. Das SCCM Berichte-Fenster öffnet sich nicht und es gibt keine Fehlermeldung. Zumindest augenscheinlich passiert nichts.
Ein Blick ins Logfile SmsAdminUI.log (im Installationspfad der SCCM Admin Konsole) zeigt, dass der Microsoft Report Viewer nicht gefunden werden kann.
System.IO.FileNotFoundException\r\nDie Datei oder Assembly „Microsoft.ReportViewer ……“ ist die Zeile im SmsAdminUI.log, welche das Problem anzeigt:

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Softwareupdates Management im SCCM 2012

Eine der Funktionen die sich im SCCM 2012 und neueren Versionen geändert haben, ist die Updateverwaltung. Die neue Updateverwaltung ist etwas schlanker als das Update Management im SCCM 2007. Dennoch muss man durch das Konstrukt zunächst durchsteigen um es zu verinnerlichen.
Versuchen wir uns dem Thema der Reihe nach zu nähern.
Die „Softwareupdates“ sind im SCCM 2012, SCCM 2012 SP1 und SCCM 2012 R2 zu finden unter: „Softwarebibliothek | Übersicht | Softwareupdates“.
Dieser Bereich ist in 4 weitere Unterpunkte unterteilt: „Alle Softwareupdates“, „Softwareupdategruppen“, „Bereitstellungspakete“ und „Automatische Bereitstellungsregeln“. Letzteren Punkt möchte ich hier nicht näher betrachten.
Nach grundsätzlich erfolgreicher Konfiguration der Updatefunktion im SCCM kann das eigentliche Update Management beginnen. Darauf soll der Focus in diesem Blog-Artikel liegen.

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System Center Configuration Manager 2012 R2 – Leistungsbeschreibung

Das Produkt System Center Configuration Manager (im Folgenden SCCM abgekürzt) ist ein Softwareprodukt der Firma Microsoft. Es dient in erster Linie dazu, Windows Clients und Windows Server Betriebssysteme in einer beliebig großen Umgebung zu verwalten.

Betriebssystembereitstellung

SCCM bietet die Funktion, eine vollautomatisierte (Zero-Touch) Betriebssystembereitstellung durchzuführen. Diese Zero-Touch Betriebssystembereitstellung wird vom System-Administrator eingerichtet und verwaltet. Sämtliche administrative Tätigkeiten können, bei entsprechender Planung und Aufbau der SCCM-Infrastruktur, zentral durchgeführt werden.
Die Zero-Touch Betriebssystembereitstellung lässt sich durch entsprechende Abfragen innerhalb des Automatisierungsprozesses für jeden System-Typ exakt anpassen. Während der Betriebssystembereitstellung werden sämtliche benötigte Gerätetreiber, gewünschte Software und benötigte Updates installiert. Jegliche durchzuführende Konfiguration und Härtung des Systems kann während der Bereitstellung durch Skripte und Befehle vollautomatisiert durchgeführt werden.

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SCCM 2012 Treiber Management

Beim Treiber-Management kann man problemlos in das totale Chaos abdriften. Damit das nicht passiert, möchte ich hier einen klitzekleinen Leitfaden vorstellen und mich dabei auf die wesentlichen Punkte beschränken.
Das wichtigste bei dem Ganzen ist: Struktur!
Das Gerätetreiber-Management im SCCM 2012, ganz gleich in welcher Version, setzt ein sauberes Arbeiten voraus. Im groben besteht das Treiber-Management aus 4 Schritten.

  1. Auffinden und herunterladen der Gerätetreiber
  2. Treiber exportieren und Aufbau einer geordneten Treiber-Quell-Struktur
  3. Import der Treiber, Einordnung in Kategorien und erzeugen der Treiber-Pakete
  4. Einbau der neuen Treiberpakete in die Tasksequenzen

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SCCM Infrastruktur-Migrationsaufträge für SCCM 2012 R2

Seit dem System Center Configuration Manager 2012 gibt es eine hervorragende Möglichkeit die Objekte der alten SCCM Infrastruktur in eine neue SCCM 2012 oder SCCM 2012 R2 Infrastruktur zu migrieren.
Dazu wird eine „Verbindung“ zwischen beiden Infrastrukturen hergestellt. Zu diesem Zweck gibt es eigens einen Punkt namens „Migration“ unter „Verwaltung“ im SCCM 2012 Navigationsbereich. Dort finden wir drei Bereiche: „Quellhierarchie“, „Migrationsaufträge“ und „Verteilungspunktmigration“.
Unter dem Punkt „Quellhierarchie“ werden die Verbindungen zu den „alten“ SCCM Infrastrukturen verwaltet um anschließend Objekte migrieren zu können.
Wie im Screenshot zu sehen, wird hier die Quellhierarchie angegeben, der SCCM Standortserver über den die Kommunikation realisiert wird sowie 2 Benutzerkonten oder Computerkonten um auf den Standortserver und auf dessen SQL Datenbank zugreifen zu können:

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SCCM Troubleshooting: Client Reporting der benötigten Updates schlägt fehl

Vorausgesetzt, die SCCM Update Infrastruktur ist generell korrekt aufgesetzt, dann kann es natürlich immer noch zu Problem auf der Client Seite kommen. Zunächst mal ist es wichtig, dass der SCCM Client dem korrekten Sitecode zugeordnet ist und die Softwareupdate-Agent Komponente als „aktiv“ gekennzeichnet ist. Diese Informationen können in der Systemsteuerung unter System und Sicherheit im System Center Configuration Manager Werkzeug eingesehen werden.
Sind die Grundvoraussetzungen erfüll, dann bekommt der SCCM Client über den Softwareupdatepunkt die Informationen über die WSUS Komponenten, welche vom SCCM gesteuert werden. In diesem Fall wird ein lokales Gruppenrichtlinienobjekt erstellt, worin die WSUS Informationen abgelegt sind.

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SCCM 2012 R2 – WSUS Integration – Error 12029

Beim Implementieren des Patch-Managements in einen System Center Configuration Manager 2012 R2 bin ich über einen ganz schön blöden Fehler gestolpert. Dessen Lösung möchte ich hier kurz mit der Öffentlichkeit teilen.
– Der SCCM 2012 R2 befindet sich in einem Firmennetzwerk.
Für den Internet-Zugriff wird ein Proxy-Server verwendet.
– Ich habe lokal einen frischen WSUS installiert und dabei die gleiche zentrale SQL Server Instanz für die Datenbank verwendet, in der auch die SCCM 2012 R2 Datenbank liegt.
– Bei der anschließenden Konfiguration des Patch-Managements im SCCM 2012 R2 habe ich die Verwendung des Proxies korrekt eingetragen.
Der Proxy wird für den Update-Sync gegen Microsoft Update verwendet.

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SCCM 2012 R2 Installation

Im Folgenden eine Anleitung zur Installation des System Center Configuration Managers 2012R2. Wie bei System Center Komponenten gewohnt, startet auch die SCCM 2012R2 Installation mit der Bereitstellung eines SQL Servers. In meinem Fall ist es ein SQL Server 2012 SP1 den ich lokal vorab installiert habe. Natürlich gibt es Alternativen!
Die Grundinstallation des SQL Servers ist in denkbar abgespeckter Variante möglich. Zwingend werden für die SCCM Grundinstallation nur die „Database Engine Services“ benötigt. Ich installiere dennoch die Verwaltungstools mit. Die Sortierung des SQL Servers für die SCCM 2012R2 Instanz muss auf „SQL_Latin1_General_CP1_CI_AS“ festgelegt werden. Sollte man verpassen die Default-Auswahl zu ändern, so gibt es im späteren Verlauf der Installation eine Fehlermeldung. Die Lösung dafür ist weiter unten aufgezeigt.

Tipp: Für die Installation des SQL Server 2012 wird .Net Framework 3.5 benötigt. Es gibt 2 Möglichkeiten dieses zu installieren. Sollte der SQL Server 2012 über eine Internetverbindung verfügen, dann lädt das SQL Server Setup die entsprechenden Daten während der Installationsroutine herunter und installiert das .Net Framework direkt mit.
Ohne Internetverbindung muss man die Installation im Vorfeld direkt über die Rollen und Features installieren.

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VDI und SCCM Integration Whitepaper

App-V 5.0: Wie bereits im Technet Team Blog Austria und ursprünglich auf meinem Microsoft Learning Blog zu erfahren, sind zum Thema App-V 5.0 zwei Whitepaper erschienen. Diese sind Integrating App-V with Microsoft VDI und Integrating Virtual Application Management with App-V 5 and Configuration Manager 2012 SP1.
In ersterem wird die App-V 5.0 Integration in die Microsoft VDI auf 44 Seiten beschrieben. Diese wird im Kern durch Windows Server 2012 mit den Remote Desktop Services (RDS) und Hyper-V realisiert und bietet sowohl Session-Basierte als auch VM-Basierte Lösungen.

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