SCCM 2012 R2 Client – Kumulatives Update 3 automatisiert ausrollen

Hier ist eine Anleitung von mir, wie Ihr das Kumulative Update 3 für die Clients ausrollen lassen könnt. Ihr werdet Euch jetzt bestimmt fragen, warum ich das hier schreibe.

Hintergrund:

Ich möchte Euch kurz sagen, warum ich diese Anleitung hier für Euch schreibe. Der Hintergrund ist, wenn man das CU3 auf den Clients installiert hat, kann man es nicht erneut ausrollen auf dem Client.

Wieso soll man es auch noch einmal auf dem Client ausrollen werdet Ihr euch fragen. Es kann immer mal vorkommen, dass der Client beim User korrupt oder beschädigt ist.

Aus diesem Grund hat sich dann für mich die Frage gestellt, wie ich das CU3 erneut auf den Client bekomme. Ich habe den Client über ClientPush Account neu installieren lassen. Somit hatte der Client die Grundversion (5.00.7958.1000). Danach habe ich Ihn in die Gerätesammlung für die CU3 Installation geschoben und gewartet.
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SCCM 2012 R2 – ClientPush wird nicht ausgeführt

Ich habe mal ein Problem bei der Ausführung eines ClientPush Accountes entdeckt, der vor allem in gehärteten Umgebungen vorkommt. Der ClientPush Account wurde auf den Clients nicht ausgeführt obwohl alle Grenzen und Begrenzungsgruppen eingetragen waren. Ich konnte auch mit der Admin$ Freigabe auf die Clients zugreifen. Trotzdem konnte der Client nicht installiert werden.
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SCSM 2012 R2 Management Konsole als App-V Paket erzeugen und mit dem SCCM bereitstellen

Die System Center Service Manager 2012 R2 Konsole lässt sich mit allen Abhängigkeiten in ein einzelnes App-V 5 Paket packen und dann einzeln mit dem SCCM verteilen. Dies reduziert den Aufwand für das Bereitstellen der SCSM 2012 R2 Konsole enorm.

Die Vorgehensweise ist ziemlich gradlinig.

Die Vorgehensweise

  1. Definition des Ziels
  2. Vorbereiten der App-V 5 Sequencer Maschine
  3. Sequencen des SCSM 2012 R2 Konsole Paketes
  4. Bereitstellen des App-V Paketes als Anwendung mit dem SCCM
  5. Kontrolle des Ergebnisses

Ich betrachte für mein Beispiel ausschließlich die 64-Bit Version der SCSM Management Konsole und gehe entsprechend nur auf die dafür notwendigen Voraussetzungen ein. „SCSM 2012 R2 Management Konsole als App-V Paket erzeugen und mit dem SCCM bereitstellen“ weiterlesen

SCCM 2012 – Client Push Account und Umsetzung

Für die SCCM Client Push Installation wird ein Benutzeraccount benötigt, das auf den Zielgeräten über lokale administrative Rechte verfügt. Zu diesem Zwecke empfehle ich generell das Vorgehen, dass im Active Directory ein Dienstaccount angelegt wird, diesem über eine GPO lokale Administratorrechte auf den Geräten zugewiesen und dieser Account dann im SCCM verwendet wird.

Der SCCM 2012 Client Push Account im Active Directory

Erste notwendige Vorbereitung ist die Erstellung eines Accounts im Active Directory: „SCCM 2012 – Client Push Account und Umsetzung“ weiterlesen

SCCM 2012 R2 – Häufige WMI Query Abfragen

Ich habe einmal für Euch die häufigsten und sinnvollsten WMI Querrys für SCCM 2012 R2 zusammengetragen.

Sammlung von Computern in einer bestimmten Gruppe:

Kriterientyp Einfacher Wert
Attributklasse Systemressource
Attribut Systemgruppenname
Operator Ist gleich
Wert <Gruppenname>

Sammlung von Computern in einer bestimmten AD OU:

Kriterientyp Einfacher Wert
Attributklasse Systemressource
Attribut System-Organisationseinheitsname
Operator Ist gleich
Wert <Organisationseinheitsname>

Sammlung von Computern in einer bestimmten AD Site:

Kriterientyp Einfacher Wert
Attributklasse Systemressource
Attribut AD-Standortname
Operator Ist gleich
Wert <AD Standortname>

Sammlung von bestimmten Computern, wo ein bestimmtes Programm installiert ist:

Kriterientyp Einfacher Wert
Attributklasse Installierte Software
Attribut Produktname
Operator Ist gleich
Wert <Programmname>

Sammlung von bestimmten Computern mit einem bestimmten Softwaredateien

Kriterientyp Einfacher Wert
Attributklasse Softwaredateien
Attribut Dateiname
Operator Ist gleich
Wert <Dateiname>

Sammlung von Computen mit OS x64 oder x86

Kriterientyp Einfacher Wert
Attributklasse Computersystem
Attribut Systemtyp
Operator Ist gleich
Wert x64 oder x86

Sammlungen von Computern mit einem bestimmten Betriebssystem:

Kriterientyp Einfacher Wert
Attributklasse Systemressource
Attribut Betriebssystemname und -version
Operator Ist ungefähr wie
Wert <%Name%>

Beispiel der Clientbetriebssysteme:

Betriebssystem Wert
Windows Vista %Workstation 6.0%
Windows 7 %Workstation 6.1%
Windows 8 %Workstation 6.2%
Windows 8.1 %Workstation 6.3%

Beispiel der Serverbetriebssysteme:

Betriebssystem Wert
Server 2008 %Microsoft Windows NT Server 6.0%
Server 2008 R2 %Microsoft Windows NT Server 6.1%
Server 2012 %Microsoft Windows NT Server 6.2%
Server 2012 R2 %Microsoft Windows NT Server 6.3%


SCCM 2012 R2 – Anleitung zum Erstellen von WMI-Abfragen

Heute möchte ich Euch eine Anleitung zur Verfügung stellen, die zur Erstellung von WMI-Abfragen dient.

Ihr werdet Euch fragen, warum man dieses benötigt, aber das ist einfach zu erklären. Durch die WMI Abfragen, kann man automatisch Clientrechner einer Gerätesammlung hinzufügen lassen. Dieses Verfahren erleichtert Euch die Arbeit innerhalb des SCCM enorm, da man nicht immer darauf achten muss, ob sich ein Clientrechner in der richtigen Gerätesammlung befindet.

Die einfachste und sicherste Methode ist, wenn Ihr Euch aus dem Active Directory die OU auslesen lasst und diese Geräte die sich in der OU im AD befinden automatisch der Gerätesammlung hinzufügt.

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SCCM 2012 R2 – Sicherheitsbereiche (Security Scopes)

Was sind Sicherheitsbereiche (Security Scopes)?

  • Unter Sicherheitsbereichen versteht man eine Gruppierung von SCCM Objekten. Diese Gruppierten Elemente werden dann zum Zwecke der gemeinsamen Zuweisung, aller darin enthaltenen Objekte, zu administrativen Benutzern im Configuration Manager verwendet.
  • Sicherheitsbereiche enthalten keine Konfiguration von Berechtigungen. Die SCCM Administratoren erhalten ihre Berechtigungen über die ihnen zugewiesenen Berechtigungsrollen.
  • Sicherheitsbereiche können nicht ineinander verschachtelt werden.

Die Kombination aus Sicherheitsbereich, Sicherheitsrolle und ggf. der Sammlung definiert, welcher Administrator auf welches Objekt welche Berechtigung besitzt.
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SCCM 2012 – Pakete vs Anwendungen

Es gibt häufig Diskussionen ob man lieber Pakete oder Anwendungen in SCCM 2012 benutzt.  Auch ich stand schon oft vor dieser Frage und habe die wichtigsten Informationen  herausgesucht und niedergeschrieben:

Pakete:

Mit Paketen kann Software bereitgestellt, installiert und konfiguriert werden, die den Anforderungen der einzelnen Clients entspricht. Dies wird über Programme erreicht mit denen die nach Eingang des Pakets auf dem Client erforderlichen Aktionen identifiziert werden.

Für Pakete ist die binäre differenzielle Replikation optional und standardmäßig nicht aktiviert.

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SCCM 2012 – Möglichkeiten zur Betriebssystembereitstellung

In Configuration Manager SCCM 2012 R2 gibt es mehrere Methoden, die zum Bereitstellen eines Betriebssystems verwendet werden können.

  • PXE-initiierte Bereitstellungen: Bei einer PXE-initiierten Bereitstellung wird die Bereitstellung von Clientcomputern über das Netzwerk angefordert. Das Betriebssystemabbild und ein Windows PE-Startabbild werden von einem Verteilungspunkt übertragen, der so konfiguriert ist, dass PXE-Startanforderungen akzeptiert werden. Für DHCP und Windows-Bereitstellungsdienste ist jeweils der Port mit der Nummer 67 erforderlich

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