SCCM 2012 R2 Endpoint Protection – Automatische Bereitstellungsregel für Definitionsupdates

Die Anti-Virus Lösung des SCCM 2012 R2 „Endpoint Protection“ ist denkbar einfach aktiviert, so dass sie auch recht zügig ihre Arbeit aufnimmt. Die Frage die sich häufig stellt ist: Woher kommen meine Definitionsupdates? In der Standardeinstellung hat der Configuration Manager eine ganze Reihe von Update-Quellen um die neueste Definitionsdatei zu ziehen. Einsehen kann man diese Standard-Werte und deren Reihenfolge unter: Bestand und Kompatibilität | Übersicht | Endpoint Protection | Richtlinien für Antischadsoftware | re.kl. Standardclientrichtlinie für Antischadsoftware | Definitionsupdates | Quelle festlegen
Dort sind im Standard 4 Quellen definiert in der Reihenfolge: 1. „Von Configuration Manager verteilte Updates“, 2. „Von WSUS verteilte Updates“, 3. „Von Microsoft Update verteilte Updates“ und 4. „Von Microsoft Malware Protection Center verteilte Updates“. Die 5. Variante „Updates von UNC-Dateifreigaben“ wird per Standard nicht genutzt.
Hier geht es mir um die Variante an Position 1. Dazu werden „klassisch“ Updates per SCCM verteilt. Damit der Administrator nicht täglich daran denken muss, kann die komplette Prozedur automatisiert werden. Dies geschieht über die automatischen Bereitstellungsregeln.

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SCCM und WSUS – Softwareupdates Produktliste

Welche Microsoft Produkte lassen sich mit einem WSUS oder eben mit einem System Center Configuration Manager, von mir aus in der aktuellen Version SCCM 2012 R2 mit Updates, Fixes, Sicherheitsupdates, ServicePacks, Feature Packs etc. versorgen?
Diese Frage hatte ich persönlich mir schon mehrfach gestellt. Eigentlich immer fehlte mir eine Liste in der ich das spontan hätte nachsehen können. Mit Hilfe des Werkzeugs Snagit, kann man ganz tolle Screenshots von endlos scrollbaren Fenstern machen und mit OneNote lässt sich ein Screenshot per Knopfdruck in Text umwandeln. Wirklich tolle Werkzeuge! Hier die Liste der durch einen SCCM 2012 R2 bzw. einen WSUS mit Updates bedienbaren Microsoft Produkte mit Stand 12. April 2014. Die Liste ist nicht schön, aber dafür lang.

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SCCM 2012 R2 Self-Service Web-Portal Installation

Zu Evaluierungs- und Vergleichszwecken zu den Möglichkeiten des SCSM 2012 R2 Service Manager Portals benötige ich eine Grundinstallation des SCCM 2012 R2 Self-Service Web-Portals.
Für ein funktionierendes SCCM 2012 R2 Self-Service Portal werden 2 Standortsystemrollen benötigt. Diese sind:

  1. Anwendungskatalog-Websitepunkt
  2. Anwendungskatalog-Webdienstpunkt

In meiner Testumgebung werde ich beide Rollen auf meinen alle Standortsystemrollen und die SQL Datenbank umfassenden SCCM 2012 R2 Server installieren.

Es gibt wie ja eigentlich immer, gewisse Anforderungen an die im Vorfeld zu installierenden IIS Komponenten. Auch wenn der IIS bereits installiert sein sollte, so muss darauf geachtet werden, dass folgende Komponenten im IIS installiert sind, andernfalls wird die Installation der beiden Standortsystemrollen fehlschlagen. Über eine fehlgeschlagene Installation wird man allerdings ausschließlich in den Logfiles Informationen finden. Der Installationsassistent kann auch bei fehlgeschlagener Installation grüne Installationsindikatoren generieren.

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SCCM 2012 Microsoft Kurse und Zertifizierungen

Vor kurzem wurde der wohl wichtigste System Center 2012 Kurs aktualisiert: „MOC 10747 Administering System Center 2012 Configuration Manager“. Dieser offizielle Microsoft Kurs wurde auf die Version MOC 10747 C aktualisiert. Damit trägt die neue Version des Kurses dem aktualisierten Softwareprodukt Microsoft System Center Configuration Manager 2012 auf die Version SCCM 2012 R2 Rechnung.
Dieser MOC Kurs war einer der ersten, die auf die R2 Produktreihe aktualisiert wurden. Das zeigt sicherlich die Bedeutung dieses Produktes für Microsoft.
Zeit, als Microsoft Certified Trainer, einmal auf die zurzeit existierenden SCCM 2012 MOC Kurse einzugehen.

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SCCM 2012 Reports öffnen nicht

Mal wieder ein kleiner Fehler mit großer Wirkung der mir mal wieder beim System Center Configuration Manager 2012 R2 begegnet ist. Auch über diesen Fehler ist ein Kunde gestolpert; aus aktuellem Anlass zeige ich hier die Lösung für dieses Problem.
Die SCCM Reports sind ein phantastisches Mittel um seine Fragen über seine verwaltete Umgebung, auf Basis der SCCM Datenbank, beantwortet zu bekommen. Die Reports werden aus der SCCM Konsole aufgerufen und dann im Microsoft Report Viewer angezeigt.
Es kann vorkommen, dass die System Center Configuration Manager Konsole installiert ist – unabhängig davon ob auf einem der SCCM Server oder auf einer Admin Workstation – alle Berichte zur Auswahl angezeigt werden, aber bei dem Versuch einen Bericht auszuführen, einfach nichts, absolut gar nichts passiert. Das SCCM Berichte-Fenster öffnet sich nicht und es gibt keine Fehlermeldung. Zumindest augenscheinlich passiert nichts.
Ein Blick ins Logfile SmsAdminUI.log (im Installationspfad der SCCM Admin Konsole) zeigt, dass der Microsoft Report Viewer nicht gefunden werden kann.
System.IO.FileNotFoundException\r\nDie Datei oder Assembly „Microsoft.ReportViewer ……“ ist die Zeile im SmsAdminUI.log, welche das Problem anzeigt:

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Softwareupdates Management im SCCM 2012

Eine der Funktionen die sich im SCCM 2012 und neueren Versionen geändert haben, ist die Updateverwaltung. Die neue Updateverwaltung ist etwas schlanker als das Update Management im SCCM 2007. Dennoch muss man durch das Konstrukt zunächst durchsteigen um es zu verinnerlichen.
Versuchen wir uns dem Thema der Reihe nach zu nähern.
Die „Softwareupdates“ sind im SCCM 2012, SCCM 2012 SP1 und SCCM 2012 R2 zu finden unter: „Softwarebibliothek | Übersicht | Softwareupdates“.
Dieser Bereich ist in 4 weitere Unterpunkte unterteilt: „Alle Softwareupdates“, „Softwareupdategruppen“, „Bereitstellungspakete“ und „Automatische Bereitstellungsregeln“. Letzteren Punkt möchte ich hier nicht näher betrachten.
Nach grundsätzlich erfolgreicher Konfiguration der Updatefunktion im SCCM kann das eigentliche Update Management beginnen. Darauf soll der Focus in diesem Blog-Artikel liegen.

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System Center Configuration Manager 2012 R2 – Leistungsbeschreibung

Das Produkt System Center Configuration Manager (im Folgenden SCCM abgekürzt) ist ein Softwareprodukt der Firma Microsoft. Es dient in erster Linie dazu, Windows Clients und Windows Server Betriebssysteme in einer beliebig großen Umgebung zu verwalten.

Betriebssystembereitstellung

SCCM bietet die Funktion, eine vollautomatisierte (Zero-Touch) Betriebssystembereitstellung durchzuführen. Diese Zero-Touch Betriebssystembereitstellung wird vom System-Administrator eingerichtet und verwaltet. Sämtliche administrative Tätigkeiten können, bei entsprechender Planung und Aufbau der SCCM-Infrastruktur, zentral durchgeführt werden.
Die Zero-Touch Betriebssystembereitstellung lässt sich durch entsprechende Abfragen innerhalb des Automatisierungsprozesses für jeden System-Typ exakt anpassen. Während der Betriebssystembereitstellung werden sämtliche benötigte Gerätetreiber, gewünschte Software und benötigte Updates installiert. Jegliche durchzuführende Konfiguration und Härtung des Systems kann während der Bereitstellung durch Skripte und Befehle vollautomatisiert durchgeführt werden.

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App-V Microsoft Official Course – MOC Schulungen

Microsoft Application Virtualization, oder kurz: App-V, gewinnt deutlich an Marktvolumen. Leider gibt es keinen aktuellen offiziellen Microsoft Schulungs-Kurs. Es gibt aber diverse Kurse in denen App-V zumindest in Teilen eine Rolle spielt. Über die einzelnen Kurse möchte ich kurz und zusammenfassend informieren. Mit Hilfe der sogenannten „Custom MOC“ Schulungsunterlagen kann der Kunde, in Absprache mit einem Microsoft Learning Partner, seinen reinen App-V Kurs bekommen. Solche Custom MOC Kurse haben den Vorteil, dass man Originale Schulungsunterlagen mit an die Hand bekommt und dass man die Themen und Themenschwerpunkte im Vorfeld mit dem Schulungscenter besprechen und festsetzen kann.

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SCCM 2012 Treiber Management

Beim Treiber-Management kann man problemlos in das totale Chaos abdriften. Damit das nicht passiert, möchte ich hier einen klitzekleinen Leitfaden vorstellen und mich dabei auf die wesentlichen Punkte beschränken.
Das wichtigste bei dem Ganzen ist: Struktur!
Das Gerätetreiber-Management im SCCM 2012, ganz gleich in welcher Version, setzt ein sauberes Arbeiten voraus. Im groben besteht das Treiber-Management aus 4 Schritten.

  1. Auffinden und herunterladen der Gerätetreiber
  2. Treiber exportieren und Aufbau einer geordneten Treiber-Quell-Struktur
  3. Import der Treiber, Einordnung in Kategorien und erzeugen der Treiber-Pakete
  4. Einbau der neuen Treiberpakete in die Tasksequenzen

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SCCM Infrastruktur-Migrationsaufträge für SCCM 2012 R2

Seit dem System Center Configuration Manager 2012 gibt es eine hervorragende Möglichkeit die Objekte der alten SCCM Infrastruktur in eine neue SCCM 2012 oder SCCM 2012 R2 Infrastruktur zu migrieren.
Dazu wird eine „Verbindung“ zwischen beiden Infrastrukturen hergestellt. Zu diesem Zweck gibt es eigens einen Punkt namens „Migration“ unter „Verwaltung“ im SCCM 2012 Navigationsbereich. Dort finden wir drei Bereiche: „Quellhierarchie“, „Migrationsaufträge“ und „Verteilungspunktmigration“.
Unter dem Punkt „Quellhierarchie“ werden die Verbindungen zu den „alten“ SCCM Infrastrukturen verwaltet um anschließend Objekte migrieren zu können.
Wie im Screenshot zu sehen, wird hier die Quellhierarchie angegeben, der SCCM Standortserver über den die Kommunikation realisiert wird sowie 2 Benutzerkonten oder Computerkonten um auf den Standortserver und auf dessen SQL Datenbank zugreifen zu können:

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